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Erbrecht

Zum Erbrecht gehören folgende Themen :

  • Gesetzliche Erbfolge
  • Testamente und deren Auslegung
  • Erbvertrag
  • Vermächtnisse und Auflagen
  • Erbauseinandersetztungen und Erbengemeinschaften
  • Pflichtteil und Pflichtteilsergänzungsansprüche bei ev. Umgehung des Pflichtteilsrechtes
  • Umgehung des Pflichtteilsrechtes
  • Testamentsvollstreckung
  • Testamentsanfechtungen und Erbausschlagung
  • Einwand der Erbunwürdigkeit
  • Haftung und Haftungsbeschränkungen des Erben
  • Nachlassüberschuldung und Nachlassinsolvenz
  • Erbschaftssteuer
  • Herausgabe- und Auskunftsansprüche
  • Schenkung als Alternative
  • Erbschein
  • Europäische Erbrechtsverordnung und Rechtswahl
  • Erbrecht und Zugewinnausgleich "Der Ehegatte als Erbe" 
  • Das "Vorraus" des Ehegatten
  • Erbrecht in der Patchworkfamilie
  • Erbrecht und nichtehelicher Lebensgefährte
  • Erbrecht bei Adoptionen
  • Wirkungen ausländischen Rechtes
  • usw..

 

Mit dem Thema "Vererben" und "Erben" beschäftigt man sich nicht gern. Schließlich soll man eine Regelung treffen, für den Fall, dass man nicht mehr da ist, was zumeist eine recht ungeheuerliche und unangenehme Vorstellung ist. Aber oft ist eben das gesetzliche Erbrecht den persönlichen Verhältnissen nicht angemessen, z.B. wenn Kinder aus erster Ehe mit dem Lebensgefährten aufeinander kommen, den man vielleicht dann doch absichern will. Vielleicht ist es auch nicht fair, wenn er oder sie nach Ihrem Tod das Haus verlassen soll, in dem Sie gemeinsam lebten und Ihnen gehörte?
Vielleicht stellt sich Ihre zweite Ehefrau besser, wenn Sie das Erbe ausschlägt? 
Vielleicht zieht es Sie gerade in der kälteren Jahreszeit und darüber in einen Zweitwohnsitz in der Toskana oder nach Mallorca? Welches Recht gilt dann für Sie? Falls Sie ein Ehegattentestament haben, ist es vielleicht gar nicht wirksam, zumindest wenn Sie Ihren "gewöhnlichen Aufenthalt" schleichend und in der juristischen Bewertung plötzlich in Italien in der Ferienimmobilie haben...ab wann wird Aufenthalt "gewöhnlich"?  
Damit es nicht zu Überraschungen kommt, sollte man sich zumindest beraten lassen, denn dieser Kostenaufwand ist überschaubar. 
Auch das Erben belastet den Familienfrieden oft nicht unerheblich.
Wir empfehlen, wenn eine Erbengemeinschaft im Raum steht, auch vor der Testamentsabfassung den Kontakt mit den gewünschten Erben zu suchen. Ein Testament muss keine Wundertüte werden! Man kann offen darüber kommunizieren. Oftmals stellt sich heraus, dass das, was man selbst für gerecht hält, gar nicht im Interesse der Erben ist und mit einem Federstrich alles so geregelt werden kann, dass kein Streit entsteht.
Falls daran ein Interesse besteht, ist Mediation das passende Verfahren, wenn man einen Verteilungskonflikt prophylaktisch bearbeiten möchte.
Mediation entfaltet ihren Wert allerdings auch da, wo der Familienfriede durch eine schwierige Erbfolge belastet ist und die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft nicht voran gehen will.
Auch, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, helfen wir gern und häufig recht erfolgreich!